Welche 8 Kriege hat Donald Trump beendet?

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Seit seiner Amtseinführung im Januar 2025 hat US-Präsident Donald Trump eine diplomatische Offensive gestartet, die in der Geschichte der US-Außenpolitik ihresgleichen sucht. Das US-Außenministerium präsentiert ihn als „Friedenspräsidenten“, der innerhalb von nur acht Monaten 8 Kriege beendet habe.

Doch was steckt hinter dieser beeindruckenden Zahl? Wir haben die offizielle Liste des State Departments analysiert und die Fakten geprüft.

Die Bilanz: Diese 8 Konflikte führt Donald Trump auf seiner Liste

In seiner Rede vor der UN-Vollversammlung im September 2025 betonte Trump, dass seine Strategie von „Frieden durch Stärke“ Früchte trage. Hier sind die acht Fälle, für die er die Beilegung reklamiert:

1. Israel und Hamas (Gaza-Krieg)

Im Zentrum steht das Geisel-Abkommen von 2025. Nach fast zwei Jahren verheerender Kämpfe vermittelten die USA einen Deal, der zur Freilassung der verbliebenen Geiseln und einer dauerhaften Waffenruhe führte. Trump erklärte den Krieg im Gaza-Streifen daraufhin offiziell für „beendet“.

2. Israel und Iran

Nachdem die USA im Juni 2025 gezielte Luftschläge gegen iranische Atomanlagen autorisiert hatten, kam es unter massivem Druck zu einem Waffenstillstand. Die Administration sieht darin die Verhinderung eines großen Regionalkrieges.

3. Armenien und Aserbaidschan

Im August 2025 lud Trump die Staatschefs beider Nationen ins Weiße Haus. Dort wurde ein historisches Friedensabkommen bezüglich der Region Bergkarabach unterzeichnet, das den jahrzehntelangen Territorialstreit formell beilegte.

4. Demokratische Republik Kongo und Ruanda

Ein im Juni 2025 unterzeichnetes Abkommen in Washington zielte darauf ab, die Gewalt im Osten des Kongo zu stoppen. Trump bezeichnete diesen Konflikt als „einen der blutigsten der Geschichte“, den er nun gelöst habe.

5. Pakistan und Indien

Nach einer gefährlichen Eskalation in der Region Kaschmir im Frühjahr 2025 (inklusive Drohnenangriffen) intervenierten die USA. Das Ergebnis war eine Truppenentflechtung und ein erneuerter Waffenstillstand.

6. Ägypten und Äthiopien

Hierbei handelt es sich um den Streit um den Nil-Staudamm (GERD). Trump reklamierte die Lösung der Spannungen für sich, da er ein Abkommen über die Wasserrechte forcierte, um einen drohenden „Wasserkrieg“ abzuwenden.

7. Thailand und Kambodscha

Ein langjähriger Grenzkonflikt um Tempelanlagen wurde durch das im Oktober unterzeichnete Kuala Lumpur Peace Accord beigelegt. Trump nahm persönlich am ASEAN-Gipfel teil, um diesen Erfolg zu besiegeln.

8. Serbien und Kosovo

Trotz internationaler Verwunderung führt Trump diesen Punkt auf. Er argumentiert, dass erst unter seiner Vermittlung 2025 die finale wirtschaftliche Normalisierung erreicht wurde, die den Konflikt endgültig „beendet“.

Faktencheck: Was sagen Experten dazu?

Die internationale Presse (BBC, AP, FAZ) reagierte mit einer Mischung aus Anerkennung und Skepsis. Analysten weisen auf drei entscheidende Punkte hin:

  • Definition von „Krieg“: Viele der genannten Fälle (wie Ägypten/Äthiopien oder Serbien/Kosovo) waren zum Zeitpunkt der Vermittlung keine aktiven Kriege mit Kampfhandlungen, sondern diplomatische Krisen.
  • Stabilität vor Ort: Im Kongo und im Gaza-Streifen wird trotz der Abkommen weiterhin von sporadischer Gewalt berichtet.
  • Der Ukraine-Konflikt: Kritiker betonen, dass der Ukraine-Krieg – das wichtigste Versprechen seiner Kampagne – Ende 2025 noch immer nicht vollständig gelöst war, obwohl Trump ein Ende binnen 24 Stunden angekündigt hatte.

Faktencheck der BBC zu Trumps Friedensbehauptungen

In diesem Video analysieren Journalisten der BBC im Detail, wie stabil die von Trump verkündeten Abkommen vor Ort tatsächlich sind.

Fazit: Marketing oder Meilenstein?

Donald Trumps Außenpolitik 2025 basiert auf transaktionaler Diplomatie. Er nutzt Zölle und militärische Drohgebärden als Hebel, um schnelle Unterschriften zu erzwingen. Während einige Abkommen (wie im Kaukasus) als echte Erfolge gelten, bleibt die Bezeichnung „8 Kriege“ für viele Beobachter eine rhetorische Übertreibung für das heimische Publikum.

FAQ zu Trumps Außenpolitik 2025

Welche Kriege hat Trump beendet?

Die Liste der von Trump beendeten Kriege umfasst Gaza, Israel-Iran, Armenien-Aserbaidschan, DR Kongo-Ruanda, Pakistan-Indien, Ägypten-Äthiopien, Thailand-Kambodscha und Serbien-Kosovo.

Hat Trump den Friedensnobelpreis bekommen?

Obwohl er für seine Vermittlungen (u.a. durch Benjamin Netanjahu) vorgeschlagen wurde, ging der Friedensnobelpreis 2025 an die venezolanische Oppositionspolitikerin María Corina Machado.

Was ist mit dem Ukraine-Krieg?

Zwar gab es 2025 mehrere Treffen zwischen Trump und Selenskyj, ein finaler Friedensvertrag mit Russland stand Ende des Jahres jedoch noch aus.